Projektwoche „Primabotti – unser Dorf“

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Unter dem Motto „Primabotti – unser Dorf“ wurde die Primarschule Bottighofen während der Projektwoche zu einem lebendigen Dorf. In den liebevoll gestalteten Betrieben, Geschäften und Freizeiteinrichtungen übernahmen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Aufgaben und verdienten dabei ihre eigene Währung – die Bottitaler. Anschliessend konnten sie ihr verdientes Geld im Dorf ausgeben, die verschiedenen Angebote nutzen, einkaufen und das bunte Dorfleben geniessen.

Jeder Morgen begann mit einem gemeinsamen Start auf dem Pausenplatz. Die Gemeindepräsidentin von Primabotti, Mette Baumgartner, begrüsste und informierte über die wichtigsten Ereignisse und Neuigkeiten im Dorf. Anschliessend sangen alle das Primabotti-Lied, bevor in den einzelnen Betrieben die Arbeit wieder aufgenommen wurde.

In Primabotti konnten sich die Gäste kulinarisch verwöhnen lassen. Frisch gebackene Pizzen, feine Crêpes und köstliche Donuts aus der Bäckerei sorgten für das leibliche Wohl, während die Saftbar mit erfrischenden Getränken den Durst stillte. An den liebevoll dekorierten Tischen wurden die Gäste freundlich bedient und die Besucherinnen und Besucher konnten die gemütliche Atmosphäre in vollen Zügen geniessen.

Auch Handwerk und Kreativität kamen nicht zu kurz. In der Schreinerei wurde fleissig gehämmert, genagelt und mit Holz gearbeitet. In der Papeterie wurden bunte Stifte, Radiergummis und fantasievoll gestaltete Tiergläser kreiert, während bei der Körperkunst kreative Frisuren und Tattoos angefertigt wurden. Die Bändeli-Gruppe stellte farbenfrohe Kreationen her, und beim Optiker entstanden individuelle, massgeschneiderte Brillen.

Im Gesundheitszentrum konnte man sein Geschick auf dem Rollstuhlparcours unter Beweis stellen oder sich fachgerecht verarzten lassen. Im Spa standen hingegen Wohlbefinden, Ruhe und Entspannung im Mittelpunkt.

Für Spiel, Spass und Abenteuer sorgten die Minigolfanlage, die Spielhalle, die Lego Factory und der Abenteuerpark. Im Blindenmuseum konnten die Besucherinnen und Besucher erleben, wie es ist, nichts zu sehen, und dabei die Bedeutung der anderen Sinne entdecken.

Immer wieder waren die Postangestellten in den Strassen von Primabotti unterwegs. Sie brachten Briefe vorbei oder holten Lieferungen bei den umliegenden Betrieben ab. Auch die Polizei zeigte Präsenz und achtete darauf, dass die Tempolimiten eingehalten und die Dorfregeln befolgt wurden. Doch leider – oder vielleicht zum Glück – gab es für die Polizistinnen kaum etwas zu tun.

Am Freitagabend waren Eltern und Verwandte eingeladen, Primabotti zu besuchen, einen Einblick in die verschiedenen Betriebe zu erhalten und in den einzelnen Geschäften einzukaufen. Die Kinder präsentierten stolz ihren Arbeitsplatz.

Die ganze Woche über herrschte in Primabotti reges Treiben und eine wunderbare, fröhliche Stimmung. Es wurde viel gelacht, erzählt und ausgetauscht, und viele Kinder lernten sich von einer neuen Seite kennen. Glücklich, zufrieden und mit vielen schönen Erinnerungen schlossen am Ende der Woche die Türen von Primabotti.